Der MEDIZINSTUDIUM.at-Erstklassler-Guide

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Dash User offline. Last seen 12 Stunden 15 Minuten ago.
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... langsam kommen wir wieder in die heiße Phase der Prä-EMS Zeit, und hiermit rufe ich wieder unseren Erstklasslerguide in Erinnerung, der auch den Leuten, die den EMS-Test mitmachen wollen, einen gelungenen Einblick in das erste Studienjahr bietet.
 
Zusätzlich sammeln wir noch Ideen, wie wir den Guide fürs nächste Jahr up-to-date halten können, und es würde uns freuen, wenn jemand die Zeit fände, ein bisschen was über "Soziale Kompetenz" zu schreiben.
 

 
 
... natürlich haben wir auch nichts gegen Lob und Verbesserungsvorschläge. (Kritik stehen wir eher ambivalent gegenüber  Big smile )

21 ist nur die halbe Wahrheit.

miapia User offline. Last seen 22 Stunden 43 Minuten ago.
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ihr seid die besten Big smile

fubhy User offline. Last seen 2 Wochen 6 Tage ago.
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Hey Dash wieso bist du doppelter Forum Moderator? Irgendwas läuft da nich ganz rund :P

milchspender87 User offline. Last seen 7 Stunden 9 Minuten ago.
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 haha Laughing out loud

0605645 User offline. Last seen 12 Stunden 56 Minuten ago.
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 ich kann gerne ein bißchen was über das Line-Element Soz. Komp. schreiben, allerdings hab ich es mir (da ich Sanitäter bin) anrechnen lassen können, ist das trotzdem für euch interessant? ich hab ja von den anderen gehört was so der aufgabenbereich war....

Dash User offline. Last seen 12 Stunden 15 Minuten ago.
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@fubhy: .. weil ich es kann! Big smile

21 ist nur die halbe Wahrheit.

david87 User offline. Last seen 1 Stunde 8 Minuten ago.
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0605645 schrieb:

 ich kann gerne ein bißchen was über das Line-Element Soz. Komp. schreiben, allerdings hab ich es mir (da ich Sanitäter bin) anrechnen lassen können, ist das trotzdem für euch interessant? ich hab ja von den anderen gehört was so der aufgabenbereich war....

Nix gegen dich persönlich, aber ich glaub nicht, dass das sehr sinnvoll wär, wenn das jemand schreibt, der es selbst nicht hatte Wink

powercraft User offline. Last seen 43 Minuten 5 Sekunden ago.
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sicher hatte er es schon?! das ist ja im 1.sem und er sollte ja schon ins 2. kommen.

These are the good times in your life,
so put on a smile and it'll be alright.

görg User offline. Last seen 17 Stunden 30 Minuten ago.
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0605645 schrieb:

 ich kann gerne ein bißchen was über das Line-Element Soz. Komp. schreiben, allerdings hab ich es mir (da ich Sanitäter bin) anrechnen lassen können, ist das trotzdem für euch interessant? ich hab ja von den anderen gehört was so der aufgabenbereich war....

 
wer lesen kann ist klar im vorteil Wink

0605645 User offline. Last seen 12 Stunden 56 Minuten ago.
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@görg: ist dein beitrag an mich oder an powercraft gerichtet?
@david87: also nach dem abschluss-seminar und den erfahrungen der anderen zufolge, könnte ich ziemlich sicher etwas darüber schreiben (nachdem du schon im 3ten jahr bist hattest du wahrscheinlich noch die berufsfelderkundung...und die war laut allen deutlich anders) dieses line-element haben sie heuer zum ersten mal veranstaltet, somit können nur diejenigen eine aussage darüber machen, die es erlebt oder zumindest an den seminaren teilgenommen haben...und keine sorge, ich nehme nie etwas persönlich was ich hier lese, da mich ja auch niemand persönlich kennt  Wink

Auryn User is online
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Ad "Soziale Kompetenz": fand in den Häusern der Barmherzigkeit entweder in der Tokiostraße oder der Seeböckgasse statt. Nach einem Einführungsseminar wurde man den versch. Stationen zugeteilt (in 3er oder 2er Gruppen meist, manche auch alleine), dort verbrachte man dann 4 Tage lang je 3 Stunden mit den Bewohnern, meist wurden Spiele gespielt, geplaudert, manchmal durfte man auch bei diversen Therapien zusehen - man hatte keine spezifisch medizinischen oder pflegerischen Aufgaben, es ging rein um den Kontakt mit den Patienten. Zum Schluss musste man einen Abschlussbericht schreiben, was einem gefallen/nicht gefallen hat, was man gemacht hat, was man aus dem Praktikum mitgenommen hat, etc. und dann gabs noch ein Abschlussseminar, wo man das Ganze noch einmal in der Kleingruppe besprochen hat. Alles in allem wenig aufregend, interessant bis langweilig - je nachdem, mit welchen Schwestern, Pflegern und Patienten man zusammengetroffen ist.

görg User offline. Last seen 17 Stunden 30 Minuten ago.
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@0605645: war an powercraft gerichtet

asmeidos User is online
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hab's auch anrechnen lassen, musste trotzdem zu einführung und abschluss seminaren... und kann nur sagen, dass es eher um's zeit töten ging als um was anderes...

asmeidos User is online
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lt infos meiner kolleginnen und kollegen, die's machen habn muessn ist aerztliche relevanz (im sinne d berufsfelderkundung) nahe an null...
 
dafür konnte man scheinbar sehr gut mensch-ärgere-dich-nicht skillen...

neez User offline. Last seen 2 Tage 17 Stunden ago.
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lol, soziale kompetenz als line... gab's das vor ein paar jahren auch schon?
 
ich hau mich ab. und ich schreibs gern!

es kommt immer anders wenn man denkt.

pochoir User offline. Last seen 22 Wochen 1 Tag ago.
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relevanz nahe null, lanweilig, zeit töten ... ? eigentlich traurig, dass das so gesehn wird. ich bin einer derjenigen, die denken, dass es endlich mal an der Zeit ist auch diesem Eckpunkt der Medizin (der in meinen Augen ja schon extrem wichtig ist) Aufmerksamkeit zu schenken. Mich nerven schon die klassischen Medstudenten (eh schon wissen) so sehr, die im Grunde oft nicht wissen wie sie mit den Patienten umgehn sollen, weil sie es eben nie gelernt haben oder es ihnen einfach nicht liegt. Nur blöd wenn es einem dann beim Turnus oder bei der FA-Ausbildung auffällt. Besonders schwierig wirds dann halt mit  alten schwerkranken, oft sehr dementen Patienten. Vorallem in unserer jetzigen Gesellschaft haben wir kaum mit dem Alter bzw. alten Menschen zu tun und dem damit verbundenen Tot. Viele kennen ihre Großeltern nur aus dem Altersheim, die man halt ab und zu besuchen muss/te. Wie auch einen Bezug zu dieser Patientengruppe aufbauen?! Fakt ist aber, dass man in Zukunft sehr viel mit genau diesen Patienten zu tun haben wird und das nicht nur ein mal, während der Turnuszeit bzw als Assistenzarzt (wer weiß wie die Lage sich diesbezüglich in fünf Jahren entwickelt!) umsomehr. Mensch-ärgere-dich-nicht ist nur eine sanfte Art sich auf die Matiere anzutasten, wenn man Wert darauf legt (!!!) und es nicht nur macht, weil es einem angrechnet wird. Wenn man dann im KH eine Aufnahme hat: schwer demente Person, bettliedrig und klagt über schwere Bauchschmerzen; dann fällt einem die Anamnese und die Behandlung vielleicht etwas leichter-wegen diesem sinnlosen 4-tägigen Praktikum.
Die Erfahrung mit solchen "Extremfällen" bereichert einen und erleichtert einem womöglich oder sogar ziemlich sicher den Umgang mit "umgänglicheren" Patienten.
Ich finde, dass soziale Kompetenz nur mit praktischer Erfahrung gewonnen werden kann, die wiederrum in den meisten Fällen für einen Arzt echt wichtig sind (außer chirurgie, anästehsie, pharmacologie etc.). Ein kurzes praktikum im Altersheim ist wohl das mindeste!
naja >meine meinung<
 
SALUT Wink

david87 User offline. Last seen 1 Stunde 8 Minuten ago.
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@ pochoir: Man kann von dem Praktikum halten was man will (ich hatte meine BFE auch bei den Barmherzigen Bruder und mir hat's eig. ganz gut gefallen), aber dir ist schon klar, dass wir in unserem Studium 18 Wochen Famulatur, wo wir mit älterenen Patienten den ganzen Tag Kontakt haben? Dazu noch Gesprächsführungslines etc. Ned amal EMS, und scho auf ältere Studenten schimpfen - da machst dich nicht beliebt in unserem Forum!
@06...: ur geil, du hattest es doch gar nicht   Wink

0605645 User offline. Last seen 12 Stunden 56 Minuten ago.
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 @pochoir:
ich finde deine argumente und den hintergrund sehr gut und wichtig. ich bin zwar erst im 1ten jahr humanmedizin, bin aber seit 4jahren regelmäßig (auch geringfügig) im rettungsdienst und im unmittelbaren patienten-kontak tätig und profitiere natürlich daraus. ich denke es gibt dieses line-element ev auch deswegen, weil einige direkt nach der schule sich für das studium entscheiden, die problematik an der sache: die jungen männer schieben dadurch ev ihren zivi auf und sammeln keine erfahrung im umgang mit "patienten" und die jungen frauen, da sie ja keinen zivi oder so haben, sowieso (das ist ein kleiner vorteil den der zivi so mit sich bringt, also bei der rettung, geriatrie und die ganzen anderen einrichtungen - man lernt echt mit leuten aller art klarzukommen und zu kommunizieren)
es ist halt nur mehr eine frage der zeit, bis die medizin nicht mehr als sozialer beruf angesehen wird (falls sie das überhaupt noch ist) und das stimmt vielleicht einige leute eher kritisch solchen veranstaltungen gegenüber...naja, schönen abend noch

0605645 User offline. Last seen 12 Stunden 56 Minuten ago.
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@david87 und eigentlich so mal ganz allgemein: 
ich denke jede gelegenheit, erfahrungen im umgang mit menschen zu sammeln, sollte genutzt werden. leider muss ich sagen, dass das line-element soz.komp. jetzt wirklich nicht so der bringer war (einfach deswegen weil wir über 1std über die organisation des hdb seeböckgasse folien gesehen haben und das wirklich reichlich wenig mit erfahrung sammeln zu tun hatte), aber wie gesagt, für "frischlinge" im bereich kontakt zu älteren menschen und kommunikation allgemein ist das sicher eine gute sache, organisatorisch und pädagogisch gäbe es sicher noch verbesserungsbedarf  Smile

asmeidos User is online
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nur um das kurz klarzustellen... : dass das line element so gesehn wird, bedeutet nicht, dass den leuten nicht klar is, dass soziale kompetenz wichtig is...
 
und nur weil das line evt nicht gut ist (ich kann's gesamt wie gesagt nicht beurteilen, weil ich's anrechnen haben lassen) heißt das nicht, dass kritiker des line-elements kein interesse an sozialer kompetenz haben...
 
und ganz ehrlich, unser abschlussseminar war nur zeit töten... sitz dich bitte selbst rein und beurteil's bevor du mir vorwirfst ich hätte kein interesse an sozialer kompetenz (falls ich's ungerechtfertigerweise so verstandn habe, tut's mir ehrlich leid)
 
ich würd's zum beispiel vernünftiger finden, evt mal im sanka mitzufahren, od wie oben vorgeschlagen ein krankenhauspraktikum (in "klassischer" form zu machen)... famulatur bringt sicher auch mehr (leider halt für viele zu spät...)
sonst finde ich deine hintergründe sehr vernünftig, aber die kritik am line element kannst du mit deiner argumentation leider nicht entkräftigen...
 
 
@065... : warst du in da tokiostraße?
 
 

asmeidos User is online
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2. Jahr Humanmedizin (neuer Studienplan)
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 @

pochoir schrieb:

Mich nerven schon die klassischen Medstudenten (eh schon wissen) so sehr, die im Grunde oft nicht wissen wie sie mit den Patienten umgehn sollen, weil sie es eben nie gelernt haben oder es ihnen einfach nicht liegt.

:
 
ich hoffe sehr, dass du in diesem thread noch keine "klassischen medstudenten" (die du ja sehr elegant definierst) entdeckt hast, denn sonst hast du uns - glaub ich - etwas missverstandn
 
 

0605645 User offline. Last seen 12 Stunden 56 Minuten ago.
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@asmeidos:
ich war seminar und repetitorium in der seeböckgasse, praktikum hab ich mir anrechnen lassen. und ich hab relativ interessiert und aufmerksam den leuten zugehört, die das praktikum gemacht haben, weils mich interessiert hat was die so berichten...also ich bin eben bißchen hin und her gerissen zwischen, ist wichtig und sollte jeder mal irgendwie erfahren (ganz ohne medizinische hintergedanken) und zwischen in der variante wie es war ist es eher fragwürdig. so wie du sagst, am sancar mitfahren oder ein "klassisches" praktikum wäre ebenso informativ und auch wahrscheinlich bißchen aufregender  Smile
wo warst du?

asmeidos User is online
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back to topic:
 
ein fsj od zivildienst od meinetwegen kürzere praktika im sozialen bereich sind auf jeden fall von vorteil für d zukünftige medizinergeneration... evt. könnte man ja sozK in zukunft auch daran orientieren(ich persönlich würd ja Arbeit mit Obdachlosen vorschlagn, aber ich denke das is wohl nicht jedermanns ding...)
 
aus meiner persoenlichen (1-semestrigen [oho ^^]) erfahrung, kann ich sagen, dass pretterkliebers erste anschauungsstücke mehr studenten zur "besinnung" gebracht haben als das line...
 
obwohl ich ihn noch nicht kenne ist der freiwillige self-assessment test ist doch wsl auch ein guter zugang... (zumindest ein anfang?)
 
ich hatte übrigens sehr viel vergnügen bei meinen beiden seminaren... aber sozK wurde nur unter Kolleginnen und Kollegen geprobt.. und ich hatte sogar vor, das line trotzdem freiwillig mitzumachen, hab mich dann aber aus Zeitproblemen anders entschieden...
 
und auch für viele andere studis ist gerade zeit und sind freie nachmittage ein wichtiger faktor...
 
 

asmeidos User is online
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ich hab's mir wie gesagt auch anrechnen lassen, aber seminare waren in der tokiostraße... meine kg-kollegen waren eben nicht sehr überzeugt... und die seminare waren bei uns wirklich unnedig... schien eher mehr werbung fuers hdb zu sein...
 
klar ist es wichtig, aber es sollte halt auch gut funktionieren... also bei uns im RK mal einen Tag lang mitfahren denk ich wär für viele wesentlich interessanter gewesen... ok, da kannst du dann wieder argumentieren, was da wohl der aerztliche hintergrund ist... aba gut...

pochoir User offline. Last seen 22 Wochen 1 Tag ago.
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eigentlich bin ich der Typ der als letztes Personen vorschnell verurteilt, aber die Forenkommentare haben mich eben so gereizt und Emotionen zuzulassen scheint nie wirklich gut zu sein, vor allem im KH nicht (aber der Meinung bin ich auch nicht wirklich^^) ich wollte nicht verurteilen, sondern nur kommentieren-thats it!
anfangs war ich wirklich froh darüber (bin ich immer noch), dass so ein geiler thread geöffnet wurde und fand die idee sozK anzusprechen echt toll, aber dann diese Kommentare, die alles andere als motivierend sind, fern weg von Ethusiasmus. dieser thread wird aber - so denk ich halt - vor allem von Interessenten (Ärzten in spe^^) gelesen, die noch in der PRÄ-EMS-Phase sind und womöglich noch die Zeit hätten diese Erfahrungen >>Praktika machen<< nachzuholen. Aber warum bloß als bereits Studierender da etwas Verantwortung übernehmen???? Is ja auch ehrlich nicht eure Aufgabe gg. Es geht ja auch nicht darum, dass ihr lügen sollt und für Praktika&Co werben, wenn ihr es im Grunde echt irrelevant gefunden habt/findet.
Aber ich sag lieber was ich denk und mach mich unbeliebt, auch wenn man nicht immer das sagen sollte was man sich denkt, weil man sich unbeliebt macht oder wegen whatever... aber das ist mir echt egal   Big smile
 
es stimmt schon, ich hab selber noch nicht mal den EMS gemacht, geschweige denn einen Studienplatz gg, aber ich trau mich so zu urteilen, weil das Thema bei mir einfach sehr aktuel ist und immer wieder thematisiert wird. ich habe eben schon zu oft erfahren, dass es sehr viele zB Turnusärzte gibt die KEINE AHNUNG haben wie man mit einem Patient umgeht, geschweige denn von den Leuten die anfangen Med zu studieren. Ich persönlich kenne genau eine Person von etlichen die in meinen Augen wirklich motiviert war und aus Begeisterung oder ähnlichen Gründen Med studiert. (und die hat natürlich zwei Anläufe beim EMS gebraucht. So wie es halt immer ist im Leben. Wie die Selektion in der Evolution. Damn it!!!!) Begeisterung entsteht auch oft während dem Studium-ohne Frage! bloß ist das auch selten und nicht vor allzu langer Zeit sprach man noch von der Generation der Turnusärzte, die man als solche beschrieb: medstudenten die nach ihrem Turnus völlig mit dem med-Gebiet abbrechen, weil sie da erst entdecken, dass das so gar nicht ihre Welt ist (wäre durch vorherige Praktika vielleicht zu vermeiden gewesen) Aber Begeisterung kann man halt nicht als Motivation für jeden sehn, der Med studieren will. das wäre ein wunschdenken. und herausragende Leute sind nunmal selten-war immer schon so!!! by the way wie soll Jemand Begeisterung für etwas finden, wenn er es vorher nicht praktisch erleben konnte??? Im neuen Studienplan ist zum Glück ja schon einiges anders bezüglichen diesen lines, wie sie gennant werden (???)
 
ich selbst arbeite ehrenamtlich beim altersheim bei mir nebenan, das ist ganz praktisch. ich bin auch seit ca einem jahr beim RK. hab ein fast zweimonatiges praktikum bei einer praktischen ärztin gemacht und mache jetzt gerade ein praktikum in einem privatem KH.
gerade jetzt im KH sehe ich ungemein viel vom medizinischen Alltag und weil ich sehr motiviert bin und auch sehr dahinter stehe viel zu erfahren und zu sehn, sind meine Dienste dementsprechend aufregend. weil es ein privates KH ist, ist es relativ klein, aber alle Fachrichtungen sind vertreten und die Ausstattung ist auch sehr gut-die ops - der wahnsinn gg. und weil es ein kleines KH ist, ist es als Praktikantin auch viel leichter in die verschiedensten Bereiche hineinzuschaun (wenn man sich drum kümmert). anfangs wars mein absolutes Ziel bei einer OP dabei zu sein. jetzt schau ich fast jeden Tag zu-hätte nie gedacht, dass ich an meinem 4.Praktikumstag schon im OP stehn würde. Im LandesKH wäre das niemals als PraktikantIn so leicht gegangen. Aber man kann sich ja aussuchen wo man seine Praktika macht. heute war interessanterweise eine mamma augmentation-eher selten.
ich bin bei der dienstübergabe der schwestern dabei, bei den morgenbesprechungen der ärzte, bei ops, aufnahmen, geh mal mit den pflegern, mal mit den primaren, mal mit den turnusärzten mit und muss natürlich auch betten überziehen und patienten die kaum mobilisierbar sind pflegen. also um sieben in der früh werden zuerst mal alle bettlidrigen patienten gewaschen. aber selbst diese unagenehme arbeit kann man nutzen um eine beziehung zu den Patienten aufzubauen, was wiederrum unglaublich bereichernd ist!!!!!! Ich versuche mich aber auch einzubinden, habe mich immer wieder intensiv mit einer sehr schwerhörigen Patientin unterhalten (auch wenn ich von meiner sehr lauten Stimme Kopfweh bekomme habe) solange bis mal was von ihr gekommen ist. eine aktive Konversation der mittlerweile ganz normal ist! Diesen Moment, den kann man nicht beschreiben. auch wenn für viele eine 90 jährige patientin untinteressant ist, mir war und ist es unglaublich wichtig!
ich habe auch schon mit dementen Bewohnern Mensch-ärgere-dich-nicht gespielt, die dich nach allen fünf Minuten wieder fragen "Ja und was soll ich jetzt damit?" aber wenn die dann mal für zwei Sekunden klar sind und bewusst etwas von ihnen zurückkommt, ist das, meiner Meinung nach, ein unbeschriebliches Gefühl, dass dir wiederrum ein solches Selbstbewusstsein gibt und dir den Umgang mit dem Patienten in Zukunft in vieler Hinsicht erleichert, weil man selbstsicherer ist. so denke ich und so habe ich es selbst erfahren!
 
Jede einzelne Erfahrung die ich, sei es jetzt im Heim, im RK oder im KH, gemacht habe, war toll und ich kann es nur JEDEM EMPFEHLEN DAS ZU TUN. MACHT ES AUF ALLE FÄLLE, wenn ihr euch dazu entschieden habt Medizin zu studieren Exclamation Mark  
 
ein bischen von seiner Freizeit zu opfern, aber gleichzeitig was für seine Zukunft zu tun und vorallem für die Patienten die wir in Zukunft behandeln werden. Ein Arzt der beigeistert ist, das ist was ganz anderes, in meinen Augen, etwas besonderes, und das ist auf alle Fälle im positiven Sinne des Patienten und der Patient merkt das auch. wie viel wird psychosomatisch in unserem Körper beeinflusst? Vieles?! womöglich zu viel gg!? und im Grunde machen wir den ganzen bulls*** nur der Patienten wegens???!!!! oder sehts ihr däs anders?
 
BON NUIT!!!
 

Ana_tomy User offline. Last seen 1 Woche 3 Tage ago.
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pochoir schrieb:

relevanz nahe null, lanweilig, zeit töten ... ? eigentlich traurig, dass das so gesehn wird. ich bin einer derjenigen, die denken, dass es endlich mal an der Zeit ist auch diesem Eckpunkt der Medizin (der in meinen Augen ja schon extrem wichtig ist) Aufmerksamkeit zu schenken.

 
ja klar ist soziale kompetenz v.a in medizinischen berufen wichtig!
das wird ja wohl auch keiner bestreiten; auch wenns für viele, die vor haben nach dem medstudium in die forschung zu gehen, warsch. nicht in diesem maße relevant ist;
 
aber meiner meinung nach lernt man das im laufe der ausbildung ohnehin, auch wenn man versuchen sollte davor wegzurennen (aus welchen gründen auch immer); auch wenns einem nicht bewusst ist und die lehrveranstaltung nicht mit dem namen "soziale kompetenz" betitelt ist..........
 
und sorry dass ich dich darauf hinweisen muss, aber auch medstudenten sind nur menschen.......d.h. selbst ein medstudent verspürt mal hin und wieder den anflug einer leichten langeweile, wenn das thema soz. kompetenz in einem 4 stünd. seminar theoretisch breitgetreten wird Sick
 
 

asmeidos User is online
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ich hab zwar nicht alles gelesen, aber: "bonne nuit"...

asmeidos User is online
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@pochoir, unsre neue "französische forumsgendarm...":
 
wie gesagt: du weißt nicht was du kritisierst,
und du weißt nich wen du kritisierst, wenn du die klassischen medstudenten (um dich nochmal zu zitieren) oder mich persönlich kritisierst... ich finds uebrigens ganz schoen, dass du versuchst einzusehen, vorschnell geurteilt zu haben, auch wenn du dein vorurteil gleich darauf wieder verteidigst und als Untermauerung deiner Qualifikation (Vorurteile haben zu dürfen)deinen Lebenslauf darunter setzst...  (das wär übrigens ne zusammenfassung der mittleren paragraphen, für alle die's nicht lesen wollen/keine soziale kompetenz haben zum lesen...)
 
ich werd mich jetzt hüten, meine sozialen erfahrungen hier in aehnlich-toller-motivationsschreiben-form zu bringen... vor allem weil du dein urteil eh schon gefällt hast...
 
dir persönlich wünsch ich viel vergnügen in deinem praktikum, und wehe du hast danach verbesserungsvorschläge, weil das wär ja "eigentlich traurig, dass das so gesehen wird"....
 
 

asmeidos User is online
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@ Ana_tomy (hab's erst jetzt beim schreiben gecheckt Laughing out loud, ^^):
 
hattest du soziale kompetenz?

procrastination User offline. Last seen 23 Stunden 22 Minuten ago.
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na servas.. nicht unerheblich, der leicht defensiv anmutende gedankenstrom! joyce wäre stolz. scheinst ja eine schöne einstellung zu haben, pochoir. schau dass du nicht allzu viel davon verlierst und viel davon teilst, weniger urteilst. (ad "klassische medizinstudenten").

humanistischer/geisteswiss./sozialer überbau der medizin ist wichtig, aber uncool - maßnahmen im curriculum können das bewusstsein sicher stärken, wenn's auch ein weiter weg ist und nicht bei allen ankommen kann. auch eine gut gemeinte lehrveranstaltung kann sehr kontraproduktiv sein, wenn nix beim studierenden ankommt und dieser das gefühl hat, seine zeit zu verplempern. kann über soziale kompetenz konkret nix sagen, ist nach meiner zeit.

zum thema der literaturtipp - Bernard Lown "The Lost Art Of Healing" oder zu dt. "Die Verlorene Kunst des Heilens" - Lown ist übrigens Kardiologe, hat den Defibrillator erfunden und ist Nobelpreisträger, also gar nicht mal so unqualifiziert.

wirklich beeindruckend ist so eine einstellung für mich, wenn sie auch nach jahrzehnten des klinischen alltags die ärztliche tätigkeit prägt.
 

bäringer straße volksoper, grizzly shit, yo

Ana_tomy User offline. Last seen 1 Woche 3 Tage ago.
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@asmeidos: lol
 
@pochoir: das hast echt schön geschrieben; und ich wünsche dir, dass du diese haltung auch im zuge des studiums behälst;
allerdings darfst du nicht vergessen, dass du als freiwillige praktikantin einen sehr großen vorteil hast: und das ist zeit;
ich hab auch vorm studium einige praktika absolviert; und es war herrlich- ich hatte zwar einige aufgaben, die ich machen musste; aber das war alles schnell erledigt, sodass auch zeit bleibt auf die pat. einzugehen;
 
aber diese "freizeit" von der du sprichst, hast du einfach nicht, wenn du alle vorlesungen besuchst, alle praktika absolvierst, interessante wahlfächer belegst, prüfungen bestehst, nebenbei arbeitest, familie und freunde nicht links liegen lässt..........schaut die welt ganz anders aus;
 
also viel glück bei deinem vorhaben eine motivierte, enthusiastische und "herausragende" ärztin zu werden!

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