973418_10152937647245037_1942135378_n

Ich schwöre es euch, wenn nur T-Med-Fragen kämen, ich wäre die Königin! 100 Prozent hätte ich mit Leichtigkeit. Aber schön wäre es! Nur werden wir erst morgen sehen, ob meine positive Einstellung und meine Zuversicht auch etwas bringen. Die meisten der gelesenen Sachen habe ich mittlerweile verstanden, die Dinge, die mir bis jetzt noch unklar sind (Physik und teilweise Mathe) werden es wohl auch für längere Zeit bleiben. Aber das muss reichen! Mein Ass im Ärmel ist der kognitive Teil, in dem ich eigentlich sehr gut bin, mir aber trotzdem abermals eine Frauenquote herbeisehne.

In den letzten Wochen hab ich mich immer wieder mit meiner Lerngruppe getroffen. Seit nun mehr einer Woche macht sich aber die Panik breit und jeder strebert nur mehr für sich. Ich bin auch ein bisschen sozial untauglich geworden in der Zeit. Während ich noch mit vielen meiner Freunde für ihre jeweilige SIP gelernt habe, bzw. daneben gesessen bin und die etwas „leichtere“ Biologie verinnerlicht habe, sind sogar die Medizinstudenten im sechsten Jahr -ich darf hoffentlich bald zum Dr. med. univ gratulieren – seit Dienstag fertig und nur mehr am Donaukanal bzw. irgendwo im Prater im illuminierten Zustand anzutreffen. Nun musste ich die letzten Tage ganz allein vor mich hin lernen.

Dadurch dass ich den Test zum ersten Mal mache und auch keinen anderen Vorbereitungskurs gemacht habe, bin ich sehr gespannt, inwiefern sich die Fragen mit denen des Vorbereitungstests decken. Einige Aufgaben, die der T-Med stellt, sind so oder so ähnlich auch auf der VMC-Seite gefragt. Also wird’s schon nicht ganz anders sein, hoffentlich! Trotzdem sind meine Ergebnisse bei dem BMS der Universität Graz alles andere als herausragend! Ich habe nur 75% erreicht und wie ich gerade auf einer der Facebook-Seiten gelesen habe, liege ich mit diesem Ergebnis noch sehr weit hinter den anderen Anwärtern. Naja, ein paar Stunden bleiben mir ja noch und vielleicht kann ich mich ja noch um ein paar Prozent verbessern.

Die eigentlich größte Herausforderung ist wider erwarten das Figuren-Zusammensetzen. Waren die altbekannten Schlauchfiguren noch eine gemütliche Abwechslung neben Matheproblemen, sind diese Figuren Ausgeburten der Hölle. Weder ist einem gesagt worden, ob die Stücke im richtigen Größenverhältnis vorgegeben sein werden, noch ob man sie spiegeln oder rotieren darf. Einige helfen sich selbst damit, sie auszuschneiden um sie sich besser vorstellen zu können, aber bei wahrscheinlich (eigentlich wissen wir das auch nicht so genau) 20 Figuren in 20 Minuten und ohne Schere und Co., ist dieses Vorgehen innertestlich natürlich eher schlecht bzw. nicht durchführbar. Deswegen heißt es bei diesem Punkt aggressives Zuwarten auf Erleuchtung oder Raten, zumindest in meinem Fall.

Seit einer Woche weiß ich ja sogar auf welchem Sitzplatz ich den ersten Freitag des Juli 2013 verbringen werde. Heute werde ich mich noch um durchsichtige Plastiksackerl, ebenfalls heißdiskutiertes Thema der FB-Gruppen, kümmern und mir Traubenzucker (C6H12O6, übrigens…) besorgen.

Während ich mich jetzt wieder ans Auswendiglernen von Unterstufenformeln der Mathematik setze, wünsche ich euch weiterhin viel Spass beim Lernen und natürlich wahnsinnig viel Erfolg morgen! Ich sitz‘ dann wohl irgendwo in Saal C und schwitz mit euch mit!

Alles Gute für morgen,

Elli

(Elli berichtet von ihrer Teilnahme beim letzten MedAT)

Wie es ihr erging, erfahrt ihr in Teil 5 – man darf gespannt sein!
Für eure Vorbereitung auf den kommenden MedAT bieten wir euch neben Live-Kursen in Kürze auch ein online-Trainingsprogramm. Im Hintergrund wird schon fleißig getestet damit ihr in den nächsten Tagen mit dem Lernen beginnen könnt!

kurse_medat5

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *