Studenten-Blog

Der Post Pharma Block 9 Blog

Das war es also, das viel angekündigte Pharma-Seminar! Was haben wir uns nicht alle davor gefürchtet! Klar, die Obercoolen haben erst zwei Tage davor begonnen zu lernen und eigentlich war es „eh total easy“. Die meisten von uns haben sich jedoch etliche Stunden oder gar ganze Nächte um die Ohren geschlagen um auch das letzte Antibiotikum samt Nebenwirkung und Wirkmechanismus auswendig zu können. Das Forum lief heiß, die Mods mussten Sonderschichten einschieben, um den neuen Prä-Pharma-Panik-Posts (kurz PPPP) Herr zu werden und die Gemüter zu beruhigen. Es half nichts, die Appelle versiegten unter großen Panikwellen von verunsicherten Studis. Nichtsdesotrotz ist die zweite Woche des Seminars schon vorbei und wie es scheint, dürfte es weniger schlimm verlaufen sein, also zuvor angenommen.

Der große Bammel vor dem Pharma Seminar

Endlich! Das erste Jahr als Medizinstudenten ist in unseren Köpfen bereits erfolgreich verdrängt worden. Mit Block 7 bekamen wir Anfang Oktober zwar einen netten Einstieg in das Geschehen der MedUni, doch Block 8 hat uns wenig später wieder auf den Boden der Tatsachen geholt und uns daran erinnert, dass unser Fach auch ziemlich fad sein kann. Daher kommt Block 9 nun gerade richtig - endlich wieder Medizin für die Praxis: Medikamente, böse Keime und sogar internistische Krankheitsbilder warten nur darauf, studiert zu werden.

 

Das Lehrbuch und ich

Nachdem der letzte Blog ja ganz schön viel Staub in der Gemeinschaft der Medizinstudenten aufgewirbelt hat, behandeln wir dieses Mal lieber ein konfliktfreieres Thema, um unser aller Nerven zu schonen. Besinnen wir uns auf das, was des Medizinstudents allertäglich Brot ist. Ob zu Hause, auf der Uni oder in einem Lesesaal – die meiste Zeit verbringen wir doch alle vor einem schönen dicken, mit vielen Buchstaben versehenen Buch, garniert mit ausgewählten Fotografien und Tabellen.

Die Sache mit der Volksverblödung


Die Hype um die H1N1-Impfung erreicht wahrscheinlich gerade seinen Höhepunkt, war zuletzt das alljährlich wiederkehrende Sommerloch Helfer in der Not verzweifelte Praktikanten um reißerische Schlagzeilen an den Chefredakteur zu liefern, so konnten zwar die letzten Wochen die Studentenproteste der Neuen Grippe Berichterstattung einen Riegel vorschieben, aber nachdem dort auch nichts Neues mehr passiert wird nun zu den bewährten Themen übergegangen.

Sigrid Maurer und die drei Überraschungseier

Was haben wir unsere liebe MUW nicht vermisst? Nach einem Sommer voller lehrreicher, aber dennoch unbezahlter Famulaturen, Pflegepraktika und teuren Urlauben fangen wir erst langsam wieder an, uns an den Universitätsalltag einzustellen und dann werden wir gleich mit einem Haufen tollen und weniger tollen Neuerungen konfrontiert. Da wäre der neue MedCampus, Sigrid Mauers Liebesgeständnis an die MUW-Studenten, ein angeblicher neuer Fragenmodus für die SIPs und dann sollen wir auch noch unseren Lernfortschritt mit einer neuartigen FIP besser überprüfen können. Ja hallo! Und wer hat uns bei den ganzen Ideen nach unserer Meinung gefragt?

Die Inflation der Krankenhausserien im TV

Wer kennt sie nicht? Dr. Ross, Dr. Grey, Dr. Dorian, Dr. House oder Dr. Haase. Bekannte Namen zu eben so bekannten TV-Serien - die Palette reicht von ernsten Notfallserien wie E.R. bis hin zu Unterhaltungsserien für die ganze Familie wie zum Beispiel „Dr. House“, ein Genie für alle Fälle mit Hang zum Zynismus: „Haben Sie schon mit dem Patienten gesprochen?“ – „Nein wieso, ist er Arzt?“.

Und wie ging es dir bei der SIP?

Montag, die Sonne steht am höchsten Punkt des Tages. Die Vorklinik platzt aus allen Nähten, überall strahlend glückliche Gesichter, in ihren Händen halten die Studenten bunte Getränke gefüllt in Plastikbechern, vereinzelt werden Paletten voller Bierdosen gemeinsam „vernichtet“. Ganz klar, hier haben gerade hunderte Frischlinge ihre erste SIP hinter sich gebracht. „Ob sie schwer war? Na sicher, was ist das für eine Frage? Ob ich die SIP geschafft habe? Keine Ahnung, aber jetzt bin ICH einmal geschafft, danke. Wo ist eigentlich mein Bier?“

Die Wahrheit über den gelben Zettel

Wer kennt das nicht? Man kommt motiviert und voller Tatendrang Anfang Oktober auf die Uni, man hat den EMS - eventuell sogar schon die SIP1 - hinter sich gebracht. Da wird man schon mit den nächsten Etappenzielen konfrontiert: „Mit dem XY sicher zur SIP1, SIP2, SIP3 oder zum Turnus“ und was weiß ich noch alles steht auf einem kleinen gelben Zettel. „Wos? An Nachhüfekuars? Brauch i net!“ denkt sich so mancher Zeitgenosse und bastelt schon einen Flieger um ihn im Hörsaal auf weiter vorne sitzende Studenten zu werfen.

Wir sollten langsam anfangen SIP-relevant zu leben

Schauplatz: vor dem  chemischen Institut. Die Sonne scheint, die Studenten ächzen über Block 5, es ist gerade Pause, man steht im Kreis, plaudert mit seinen Freunden über sein eigenes Lernverhalten und ist sich schnell einig darüber, dass allesamt zu wenig lernen. Dann die Erleuchtung! Ein mir unbekannter Studienkollege schiebt die Meldung des Jahres: „Du musst aber schon langsam anfangen SIP-relevant zu leben!“  und verdammt ja, er hat doch so recht.

Mein Erlebnis mit der Schweinegrippe

Als ausgebildeter Rettungssanitäter und Medizinstudent gibt es viele Möglichkeiten, wie man sein Halbwissen ein wenig in der Praxis anwenden kann, zum Beispiel als ehrenamtlicher Rettungsanitäter bei einer Hilfsorganisation.

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