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Das war es also, das viel angekündigte Pharma-Seminar! Was haben wir uns nicht alle davor gefürchtet! Klar, die Obercoolen haben erst zwei Tage davor begonnen zu lernen und eigentlich war es „eh total easy“. Die meisten von uns haben sich jedoch etliche Stunden oder gar ganze Nächte um die Ohren geschlagen um auch das letzte Antibiotikum samt Nebenwirkung und Wirkmechanismus auswendig zu können. Das Forum lief heiß, die Mods mussten Sonderschichten einschieben, um den neuen Prä-Pharma-Panik-Posts (kurz PPPP) Herr zu werden und die Gemüter zu beruhigen. Es half nichts, die Appelle versiegten unter großen Panikwellen von verunsicherten Studis. Nichtsdesotrotz ist die zweite Woche des Seminars schon vorbei und wie es scheint, dürfte es weniger schlimm verlaufen sein, also zuvor angenommen.
Nachdem der letzte Blog ja ganz schön viel Staub in der Gemeinschaft der Medizinstudenten aufgewirbelt hat, behandeln wir dieses Mal lieber ein konfliktfreieres Thema, um unser aller Nerven zu schonen. Besinnen wir uns auf das, was des Medizinstudents allertäglich Brot ist. Ob zu Hause, auf der Uni oder in einem Lesesaal – die meiste Zeit verbringen wir doch alle vor einem schönen dicken, mit vielen Buchstaben versehenen Buch, garniert mit ausgewählten Fotografien und Tabellen.
Was haben wir unsere liebe MUW nicht vermisst? Nach einem Sommer voller lehrreicher, aber dennoch unbezahlter Famulaturen, Pflegepraktika und teuren Urlauben fangen wir erst langsam wieder an, uns an den Universitätsalltag einzustellen und dann werden wir gleich mit einem Haufen tollen und weniger tollen Neuerungen konfrontiert. Da wäre der neue MedCampus, Sigrid Mauers Liebesgeständnis an die MUW-Studenten, ein angeblicher neuer Fragenmodus für die SIPs und dann sollen wir auch noch unseren Lernfortschritt mit einer neuartigen FIP besser überprüfen können. Ja hallo! Und wer hat uns bei den ganzen Ideen nach unserer Meinung gefragt?
Wer kennt sie nicht? Dr. Ross, Dr. Grey, Dr. Dorian, Dr. House oder Dr. Haase. Bekannte Namen zu eben so bekannten TV-Serien - die Palette reicht von ernsten Notfallserien wie E.R. bis hin zu Unterhaltungsserien für die ganze Familie wie zum Beispiel „Dr. House“, ein Genie für alle Fälle mit Hang zum Zynismus: „Haben Sie schon mit dem Patienten gesprochen?“ – „Nein wieso, ist er Arzt?“.