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Geschichten übers liebe Famprop

Wenn die Studenten des zweiten MCW-Jahres sich in etwas einig sind, dann in der Tatsache, dass einem im vierten Semester eher nicht so schnell fad wird. Aber wir wollen nicht raunzen, denn wir studieren gerne an der Elite Uni.

Man muss an dem Punkt anmerken, dass dem Famulaturpropädeutikum rund um den engagierten Ass.Prof.Dr. Schmidts der Ruf vom letzten Jahr vorauseilte. Anscheinend willkürliche Benotungen, das sofortige Knock-Out und eine zwingende Wiederholungsprüfung nach einem schwerwiegenden Fehler, das die Kapazitäten des Bauteils 87 kurz vor der SIP 2 noch einmal austestete und nicht zu letzt auch der Knowledge of Skills Test. Ja der Aufschrei war groß letztes Jahr, wenn auch viele Stundenten der Line prinzipiell einen großen Lerneffekt und Nützlichkeit nachsagten, aber die Prüfung...die war noch evaluierungsfähig.

Gehhilfe? Gehilfe? Famulus? Famulant?

Egal wie die Beschreibung der Medizinstudenten während der verpflichtenden Praktika in den Spitälern lautet, man bleibt was man ist, nämlich das rangniedrigste Glied in der Kette, ganz weit unten in Hierarchie und das ist auch gut so, denn hier beginnt sich die Spreu vom Weizen zu trennen. Wer verhält sich im Klinikalltag wie? Wer steht mit den Händen in den Hosensäcken da? Wer geht nach der Morgenbesprechung wieder nach Hause? Wer famuliert den ganzen Sommer? Hier gibt‘s die Fakten! Für alle Genderanhänger und -anhängerinnen, wie reden hier natürlich wie immer von Buben und Mädchen!

VerSIPt und zugenäht!

Für die meisten Medizinstudenten ist er ist der Monat des Grauens, Zitterns und Verrücktwerdens: Der Juni. Und auch die Zeit davor, sprich die (wohl für die meisten) viel zu wenigen Wochen bis zur "Summativen Integrativen Prüfung" 1-6. Ein nicht endenwollender Berg an Blöcken, Skripten und Altfragen formiert sich am Weg zur hoffentlich positiven SIP. Doch auch hier gestaltet sich das Lernen als nicht ganz unproblematisch: Altfragen tauchen zu Themen auf, von denen man weder etwas gehört, geschweige denn gelesen oder gar gelernt hat und so manches Blockbuch strotzt nur so vor Rechtschreibfehlern und falschen Informationen. Dennoch sind sie im Endeffekt dann doch hilfreicher als die abertausenden an Powerpointfolien (von "Experten" aufbereitet) ohne roten Faden und zigfachen Wiederholungen. Allein Tuberkulose wird im 2. Jahr in Block 8, 9 und 12 behandelt und jedes Mal mit anderen Fachbegriffen beschrieben!

Die Sache mit dem Sezieren

Wenn sich das Medizinstudium in einer Sache grundlegend von vielen anderen Studienrichtungen unterscheidet, dann an Hand des Fachs Sezieren oder auch neuerdings Organmorphologie genannt. Was früher schon im zweiten Semester gang und gäbe war, wird den Studenten in Wien seit dem SoSe 2008 nun erst ab dem 4.Semester abverlangt. Auch die Neuerungen, die seit der Modifikation dieser Line Einzug gehalten haben, lassen bei den Studenten keine Langeweile aufkommen. So kann man neuerdings im Forum „Moodle“ ein Profil zur eigenen Person einrichten, damit die Kollegen einen besser kennenlernen können. Facebook dürfte dann wohl doch eine Nummer zu groß für Professor Streichers innovative Idee gewesen sein.

 

Der Post Pharma Block 9 Blog

Das war es also, das viel angekündigte Pharma-Seminar! Was haben wir uns nicht alle davor gefürchtet! Klar, die Obercoolen haben erst zwei Tage davor begonnen zu lernen und eigentlich war es „eh total easy“. Die meisten von uns haben sich jedoch etliche Stunden oder gar ganze Nächte um die Ohren geschlagen um auch das letzte Antibiotikum samt Nebenwirkung und Wirkmechanismus auswendig zu können. Das Forum lief heiß, die Mods mussten Sonderschichten einschieben, um den neuen Prä-Pharma-Panik-Posts (kurz PPPP) Herr zu werden und die Gemüter zu beruhigen. Es half nichts, die Appelle versiegten unter großen Panikwellen von verunsicherten Studis. Nichtsdesotrotz ist die zweite Woche des Seminars schon vorbei und wie es scheint, dürfte es weniger schlimm verlaufen sein, also zuvor angenommen.

Der große Bammel vor dem Pharma Seminar

Endlich! Das erste Jahr als Medizinstudenten ist in unseren Köpfen bereits erfolgreich verdrängt worden. Mit Block 7 bekamen wir Anfang Oktober zwar einen netten Einstieg in das Geschehen der MedUni, doch Block 8 hat uns wenig später wieder auf den Boden der Tatsachen geholt und uns daran erinnert, dass unser Fach auch ziemlich fad sein kann. Daher kommt Block 9 nun gerade richtig - endlich wieder Medizin für die Praxis: Medikamente, böse Keime und sogar internistische Krankheitsbilder warten nur darauf, studiert zu werden.

 

Das Lehrbuch und ich

Nachdem der letzte Blog ja ganz schön viel Staub in der Gemeinschaft der Medizinstudenten aufgewirbelt hat, behandeln wir dieses Mal lieber ein konfliktfreieres Thema, um unser aller Nerven zu schonen. Besinnen wir uns auf das, was des Medizinstudents allertäglich Brot ist. Ob zu Hause, auf der Uni oder in einem Lesesaal – die meiste Zeit verbringen wir doch alle vor einem schönen dicken, mit vielen Buchstaben versehenen Buch, garniert mit ausgewählten Fotografien und Tabellen.

Die Sache mit der Volksverblödung


Die Hype um die H1N1-Impfung erreicht wahrscheinlich gerade seinen Höhepunkt, war zuletzt das alljährlich wiederkehrende Sommerloch Helfer in der Not verzweifelte Praktikanten um reißerische Schlagzeilen an den Chefredakteur zu liefern, so konnten zwar die letzten Wochen die Studentenproteste der Neuen Grippe Berichterstattung einen Riegel vorschieben, aber nachdem dort auch nichts Neues mehr passiert wird nun zu den bewährten Themen übergegangen.

Sigrid Maurer und die drei Überraschungseier

Was haben wir unsere liebe MUW nicht vermisst? Nach einem Sommer voller lehrreicher, aber dennoch unbezahlter Famulaturen, Pflegepraktika und teuren Urlauben fangen wir erst langsam wieder an, uns an den Universitätsalltag einzustellen und dann werden wir gleich mit einem Haufen tollen und weniger tollen Neuerungen konfrontiert. Da wäre der neue MedCampus, Sigrid Mauers Liebesgeständnis an die MUW-Studenten, ein angeblicher neuer Fragenmodus für die SIPs und dann sollen wir auch noch unseren Lernfortschritt mit einer neuartigen FIP besser überprüfen können. Ja hallo! Und wer hat uns bei den ganzen Ideen nach unserer Meinung gefragt?

Die Inflation der Krankenhausserien im TV

Wer kennt sie nicht? Dr. Ross, Dr. Grey, Dr. Dorian, Dr. House oder Dr. Haase. Bekannte Namen zu eben so bekannten TV-Serien - die Palette reicht von ernsten Notfallserien wie E.R. bis hin zu Unterhaltungsserien für die ganze Familie wie zum Beispiel „Dr. House“, ein Genie für alle Fälle mit Hang zum Zynismus: „Haben Sie schon mit dem Patienten gesprochen?“ – „Nein wieso, ist er Arzt?“.

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